ich bin gerade dran den Notgroschen für unsere kleine Familie aufzugleisen. Ich möchte den komfortabelen Weg gehen und 6 Monate zurück legen.
Auch möchte ich das je 50% auf meinen Namen liegen lassen und 50% auf meine Frau, sodass wir im Fall der Fälle unmittelbar Geld zur Verfügung haben, damit es nicht zu Engpässen kommt weil rechtliche Gegebenheiten rund um den Todesfall noch nicht vollständig geklärt sind.
Anforderung an die Konten, kostenfrei, kein Bezugslimit und wĂĽnschenswert ist eine Verzinsung.
Neon haben wir bereits als Lohneingangskonten
ZAK Sparkontoplus haben wir bereits als Steuerkonto
Radicant nimmt keine Neukunden mehr
Bleibt noch zBsp die lichtensteiner Landesbank mit ihrem wiLLbe Angebot.
wiLLbe wirbt auch mit Fremdwährungskonten.
Totaleinlage / Zinsstaffeln
CHF-Konto
EUR-Konto
USD-Konto
GBP-Konto
bis 50’000.00
0.10 %
1.90 %
3.00 %
3.25 %
50’000.01 bis 150’000.00
0.10 %
1.60 %
2.70 %
2.95 %
ab 150’000.01
0.10 %
0.25 %
0.25 %
0.25 %
Wie habt ihr das gelöst?
Habt ihr Fremdwährungskonten für euren Notgroschen?
Lieben Dank und grosses Kompliment an die Community
Du kannst ja noch eine weitere ZAK Kundenbeziehung eröffnen, z.B. auf deine Frau, falls das aktuelle Konto auf dich lautet… oder umgekehrt.
Zinsen sind aber im Moment sowieso kaum vorhanden bei den Banken… wenn du auf die mickrigen Zinsen pfeifst, könntest du auch einfach bei Neon oder yuh ein paar Unterkonten (Töpfe) eröffnen für verschiedene Bargeldziele.
In Fremdwährung würde ich nicht anlegen nur wegen höherer Zinsen. Denn das erkauft man sich wieder mit einem Währungsschwankungsrisiko. Ausser, du gibst es auch wieder in der Fremdwährung aus.
Und fĂĽr die mittelfristigen Ziele wirst du ja wahrscheinlich selbst in ETF anlegen oder via Sparplan oder Roboadvisor.
Jan hat das Wichtigste aufgegriffen Nur eine Ergänzung zum Thema Todesfall, das du ansprichst: Achtet darauf, dass ihr den Notgroschen auf mindestens zwei verschiedene Banken verteilt – nicht nur auf Unterkonten bei derselben Bank. Im Todesfall wird die gesamte Kundenbeziehung gesperrt, inklusive aller Unterkonten. Das kann im Extremfall mehrere Wochen bis Monate dauern, bis der Erbschein vorliegt.
Gute Frage!
Allgemein gesprochen, ja, aber die Details muss man natĂĽrlich je Anbieter prĂĽfen.
Im https://www.schwiizerfranke.com/bank-vergleich-schweiz findest du viele Top-Angebote ohne laufende KontofĂĽhrungsgebĂĽhr. Das ist schonmal sehr wichtig in meinen Augen.
Manche Banken erlauben auch kostenfreie, virtuelle Unterkonten. Das heisst du brauchst nicht zwingend eine neue Bank. Neon, Zak und Co erlauben die Separierung auch so…
Zinsen sind dann die andere Seite und noch wichtiger aber natĂĽrlich RĂĽckzugslimiten.
Diese sind bei den obigen Konten in der Regel kein Problem.
Bei Festgeldern oder Sparkonten sind RĂĽckzugslimiten allenfalls ein Problem und die wĂĽrde ich natĂĽrlich kritisch betrachten, bevor diese als Notrgroschen-Parplatz verwendet werden.
Gegenwärtig bietet VZ mit einer Sparkonto-Plus-Aktion - allerdings, aber immerhin - 1%Zins. Leider nur die ersten 8 Monate. Aber um (m)einen Notgroschen dort vorübergehend zu parkieren ist es meines Erachtens durchaus lukrativ im bestehenden Zinsumfeld. Die Rückzugsbedinungen sind im Web bei VZ ersichtlich und erscheinen als ebenfalls lukrativ. Ich werde gerne später berichten, wie ich die Eröffnung eines Sparkontos dort erlebt habe, beziehungsweise abläuft.
Hallo @LOTUS-S7
vielen Dank fĂĽrs teilen!
VZ war (noch) nicht dabei. DafĂĽr andere Angebote mit bis zu 1.2% Zins. Alle die noch suchen: ich habe erst diese Woche die Liste aktualisiert Sparkonto Zinsen Schweiz: Sparkonto Vergleich September 2026! : Zinsen + RĂĽckzugsfristen etc alles eingetragen
Der Thread ist schon älter, aber weil ich es kürzlich bei mir geprüft habt: Bezüglich Todesfall lohnt es sich die Bedingungen eurer Bank(en) zu prüfen. Auch wenn die Annahme sicherer dass die Kundenbeziehung gesperrt wird, so ist das z.B. bei der BEKB nicht Standard.[1]
Tipp aus der Erfahrung in meinem Umfeld: Wenn ihr bei einer Bank bereits eine gemeinsame Kundenbeziehung habt und dort ein separates Sparkonto fĂĽr eine einzelne Person machen wollt, prĂĽft doppelt, ob die Bank das Konto doch nicht in die gemeinsame Beziehung aufnimmt.
Betreffend Vergleich: Die Caisse d’Epargne d’Aubonne fehlt sonst noch, sie macht (bisher) keine kurzfristigen Aktionszinsen, ist dafür bei den Rückzügen beim Sparkonto Plus strikter:
Wer U35 ist, erhält 1.5% Zins, und die Rückzugsbedingungen sind meines Erachtens noch recht OK (30k pro Trimester).
Wer älter ist, bekommt immer noch 1%, muss aber mit 10k/Jahr oder 12 Monate im voraus leben, das ist durchaus restriktiv.
Ich habe im Bewusstsein dieser Rückzugslimiten nur einen Teil meines Notgroschens, dort parkiert. Für den Threadersteller @Paralothic wäre das also ein K.O.-Kriterium.