Budget Kategorien Genauigkeit?

Ein Budget mache ich schon viele Jahre und längere Zeit haben ja die Banken-Apps das automatisch unterstützt mit ihren Kategorien. So gab es also Wohnen, Steuern, Versicherungen, Lebensmittel, Streaming, Hotel und Flüge, etc. etc.

Dann hat die erste Bank das kurzfristig abgestellt und nachdem ich alles auf eine andere Bank transferiert hatte, diese auch (angeblich aus technischen Gründen).

Das hat mich zum Nachdenken gebracht, es ganz unabhängig aufzusetzen und wenn schon dann auch noch sehr schlank (das Leben hat mich gelernt, je einfacher, desto besser passt für mich).

So bin ich bei nur wenigen Budget-Kategorien gelandet:

  1. Steuern & Staat
  2. Wohnen
  3. Freizeit & Ferien
  4. Gesundheit
  5. Haushalt
  6. Mobilität
  7. Shopping

Wie denkt ihr darüber? Wieviele Kategorien habt ihr? Würde euch eine Kategorie fehlen? Denkt ihr auch wie eine Kollegin von mir, dass unvermeidliches keine Kategorie verdient (sie hat keine Kategorie Steuern & Staat :upside_down_face: , bei mir ist es aber die grösste (leider) und daher entscheidend).

Bin gespannt wie ihr das so macht.

PS: falls ihr euch fragt: ja keine Kategorie Versicherungen, jede ist in der passenden Kategorie eingerechnet (Hausrat-Versicherung in Wohnen, Fahrzeug-V. in Mobilität, etc.).

PPS: die Reihenfolge der Kategorien ist bei mir auch in der Grösse der Jahresausgaben :smirking_face:

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Vor einigen Jahren habe ich in etwa wie du budgetiert, bei mir waren die Versicherungen aber eine eigene Position. Mir wurde das auf die Dauer irgendwie zu anstrengend (ja, ich bin faul :joy: ) und ich habe alles über den Haufen geschmissen. Heute mache ich es einfach mit Bankkonten, ohne wirkliche Budgetierung.

Ich habe für die Ausgaben folgende Konten (also ohne Investments oder Notgroschen)

  1. Lohnkonto
  2. Sparkonto für Steuern
  3. Spasskonto

Nach dem Lohneingang gehen direkt alle Daueraufträge weg. Dazu zählen deine ersten drei Kategorien und natürlich alle Investments. Da ich all meine täglichen Ausgaben über eine Kreditkarte tätige (ich sammle nebenbei Meilen), wird im Anschluss dieser Betrag ausgeglichen. Was ganz am Schluss noch übrig bleibt, wird zusätzlich investiert.

Ich spare mir daher eine Budgetierung und erleichtere mir das Leben. Am Anfang ist es ein Herantasten, nach wenigen Monaten passte aber alles super. Jede Lohnerhöhung wird zu einem mir sinnvoll erscheinenden Teil in deine erste Kategorie (Steuern&Staat) gesteckt, der Rest fliesst in Investments.

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Super Ansatz! mache ich auch so - manche sagen “Anti-Budget” dazu :smiley:

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Hi Ann,

ich erfasse pro Jahr alle fixen Kosten in einem Excel. Jede Zelle ist eine fixe Kostenstelle (z. B. Krankenkasse, Coiffeur, Hausratvericherung, usw.). Dann setze ich meine fixen Kosten in Relation zu meinem Jahreseinkommen. Daraus leite ich dann erstmals pro Jahr und dann auf dem Monat ab, wie viel ich für Urlaub, Spass/ Luxus und Investieren zur Verfügung habe.

Dann entscheide ich wie viel vom monatlichen Gehalt, in welche Kategorie fliesen soll (z. B. 300,- für Urlaub, 500,- für das Investieren, usw.)

Der Vorteil ist der, dass ich dann auch pro Jahr das Verhältnis der Kosten in Relation zum Einkommen setzen kann, sowie auch alle fixen Kosten unter Kontrolle halte.

Bei Fragen, jederzeit gerne.

Liebe Grüsse

Alessandro

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OK, interessant, somit sind das sehr viele Zeilen, oder? Dann schätzt du etwa die Anzahl Coiffeurbesuche ab und somit den Betrag im Jahr, oder machst du das nur für die grossen Fixkosten und buchst den Coiffeur einfach als Historie dazu?

Gruppierst du dann Kostenstellen zu Kategorien? Musst du manchmal suchen die richtige Kostenstelle zu finden, oder überlegst du oft, wohin du die Ausgabe jetzt buchen sollst? Genau das war bei mir auch der Grund, nur wenige Kategorien zu haben, statt detailliert, aber hat alles Vor- und Nachteile.

Bin schon froh, nicht die einzige Person mit einem Budget zu sein. :smiling_face_with_three_hearts:

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Hi Ann,

es ist eigentlich sehr simple, insgesamt sind es ca. 20 Positionen. Ja beim coiffeur rechne ich 1 Haarschnitt alle 3 Wochen;)

Es ist nicht so das ich kostenstellen gruppiere, sondern tue ich z. B. Versicherungen rot markieren, Bankkosten rot, usw…

Kann dir gerne meine Vorlage zukommen lassen :wink: Gruss

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Hallo Ann

Wir haben einen Mix aus den bisherigen Antworten. Das ist ja alles sehr individuell und es muss einem wohl sein. Ich finde auch, dass es einen Unterschied macht, für wieviele man budgetiert. Als Familie ist es nochmals etwas anders.

Das Einkommen fliesst bei uns auf ein Konto und wird per Dauerauftrag auf die verschiedenen Töpfe (Kontis und Spendendaueraufträge) verteilt. Da gibt’s Sparen (was jetzt noch Aufbau Notgroschen ist und später Überschuss = investieren sein wird), Leben/Haus, Grosse Anschaffungen, Steuern, Spiel&Spass. Wir heben zudem Bargeld ab für die alltäglichen Einkäufe und weitere Spenden(ca. 5% vom Einkommen derzeit, Ziel ist 10%).

Dann führen wir einen handgeschrieben, farbigen Budgetordner, wo wir die laufenden, wechselhaften Positionen wie Gesundheit, Kleider, Vorräte, Auto, Holz fürs Heizen… festhalten. Ende Jahr rechnen wir aus, ob alles im von uns vorgegebenen Rahmen war und machen das Budget fürs nächste Jahr. Anfangs dauert es etwas, bis alles steht, wenn’s aber läuft ist es keine grosse Sache mehr und gibt uns das freudige Gefühl, es gut und übersichtlich zu machen mit unserem Geld, was sich in der Praxis bisher auch so bestätigt hat!

Bei uns ging eine positive Persönlichkeitsentwicklung mit einher als wir begannen, das Töpfemodell mit Budget umzusetzen. Das möchten wir auf keinen Fall mehr missen. Mittlerweile teilen auch die Kinder ihr Taschengeld in verschiedenen Couvert auf und lernen mit unserer Geldausbildung gleich mit, was ich selbst gerne als Kind gelernt hätte :wink:

Viel Spass Dir beim finden Deines eigenen Budget-weges. Anna Mela

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