Notgroschen und Obligationen

Ich mache es etwas differenziert in drei Töpfen:

  1. Notgroschen, oder das im schlechtesten Fall (=Notfall) benötigte Geld bleibt auf Sparkonten; für mich den Ausgabebedarf für 1-2 Jahre, falls ich die wesentliche Einkommensquelle verlieren würde (kann mit einem Risikofaktor je nach Jobsicherheit versehen sein).
  2. Wahrscheinlich benötigte Ausgaben für 10 Jahre minus Punkt 1 (also ca 8 Jahre) in einen separaten Topf der mit wenig Risiko angelegt wird (Real Estate, Obli, Rohstoffe, etc. (aber eigentlich hasse ich Obli)). Falls die Einnahmen die Ausgaben gut decken, kann das gegen Null gehen (oder z.B. ein halbes Auto sein), aber falls Vermögensverzehr nötig, entsprechend wählen.
  3. Alles andere (wird ja dann sehr wahrscheinlich nicht benötigt für die nächsten ca. 10 Jahre) in Aktien-ETF’s.

Das Leben passiert, also weiss ich nicht was morgen ist. Solange das aber nach heutigem Wissen für mich stimmt, kann ich trotzdem gut schlafen, weil ich ja nicht im ungünstigsten Moment verkaufen muss. Sollte ich dann trotzdem in 4 Jahren an meine Traum-Immobilie heranlaufen, wäge ich dann halt je nach Situation doch noch ab, ob ich Anlagen verkaufen soll, oder die Wohnung doch nicht so toll ist (gibt dann einen spannenden Use-Case mit mir selber :sweat_smile: ).

Das Wichtigste ist natürlich ein robustes Budget, eines das ehrlich ist und vielleicht sogar über ein, zwei Jahre gegengetestet wurde.

Das ganze prüfe ich einmal im Jahr zusammen mit der Diversifikation und das hat für mich die letzten Jahre sehr gut funktioniert.

Meine persönlichen Leitplanken:

a) nicht traden, dabei verdient nur die Bank

b) ruhig bleiben wenn es rundherum knallt

c) ruhig bleiben wenn alle euphorisch und gierig werden

d) rebalancen aus der Stärke heraus, also wenn es gut läuft, gerne auch schon im Dezember statt erst im Januar.

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