Wo spart ihr das Geld für die jährliche Steuerrechnung?

Wo spart ihr das Geld für die jährliche Steuerrechnung?

Hallo zusammen

Ich lege jeden Monat einen festen Betrag für meine Steuern zurück, damit ich die Steuerrechnung später problemlos bezahlen kann.

Mich würde interessieren, wo ihr dieses Geld während des Jahres aufbewahrt. Nutzt ihr dafür ein separates Sparkonto, ein zusätzliches Privatkonto oder eine andere Lösung?

Mir ist wichtig, dass das Geld getrennt von meinem normalen Ausgabekonto liegt und jederzeit verfügbar ist, wenn die Steuerrechnung kommt.

Vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungen!

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Willkommen im Forum, Nikola!

Auf Tipps aus der Community bin ich auch gespannt. Solange hier eine bestimmt nützliche Liste: Sparkonto Zinsen Schweiz: Sparkonto Vergleich Oktober 2026!

Hallo Nikola

Wieso gross ein Konto suchen, auf dem Du während des Jahres jeden Monat einen festen Betrag für Deine Steuern zurücklegen kannst. Und das auch noch einen Zins abwirft. Evtl. findest Du etwas; aber dann hast Du evtl. Probleme mit den Rüchzugsbedingungen.

Ich kann nur für den Kanton Bern sprechen. Zahle doch jeden Monat direkt bei der Steuerverwaltung den entsprechenden monatlichen Teil-Betrag ein. (Oder wenn vorhanden, kannst Du auch die ganze Jahressteuer bereits im Januar einzahlen.) Aber nur ungefähr die geschätzten Jahressteuer von Kanton und Gemeinde. Bundessteuer wird nicht verzinst.

Aktuell zahlt der Kanton Bern 0,25% Zins.

Übrigens: Kanton Aargau bezahlt auch 0,25% Ohne Spesen.

Habe noch eine Kantonsliste gefunden.

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Hallo Nikola

Auch ich zahle direkt bei der Steuerverwaltung ein und zwar monatlich. Schaffhausen verzinst das mit 1%, nicht fürstlich aber ist mehr als auf einem üblichen Salärkonto.

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Ebenfalls Kanton Bern: Mir geht es nicht primär ums Geld sparen, sondern ein Mittelmass aus Automatisierung und „Kopf frei“ bekommen.

Ein jährlich aktualisierter Dauerauftrag überweist den relevanten monatlichen Teil der erwarteten Kantons- und Gemeindesteuer jeden Monat direkt an die Steuerverwaltung. Damit erreiche ich die mentale Trennung: Das Geld ist mental „weg“.

Die Verzinsung ist gering, ist aber für 1 Jahr garantiert, also mehr „nice to have“. Steuern muss ich sowieso bezahlen. Im Idealfall war meine Schätzung richtig und die Ratenrechnung ist einfach eine 0, die Vorauszahlungen konnten sie jeweils bedienen. Klappt es, freue ich mich etwas. :wink:

Im Kanton Bern Ende wird das, was nach Abzug der 1-3. Rate am z.B. 31.12.2026. aufs kommende Steuerjahr, also 2027 umgebucht. Die Schlussabrechnung für 2026 kann damit also nicht beglichen werden. Ich finde es unpraktisch, aber so ist es nun mal, es bringt mir also wenig, „zu viel“ im voraus zu bezahlen.

Ergo habe ich auf einem eigenen Sparkonto einen Puffer, damit ich diese Schwankungen ausgleichen kann. Ebenso landet dort die monatliche Reserve für die Bundessteuer darauf.

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Ich mache es ähnlich wie Ueli, nur mit einem Zwischenschritt: Dauerauftrag am Lohntag auf ein eigenes Unterkonto «Steuern» bei der Hausbank (ohne Gebühren, jederzeit verfügbar), und zwei-, dreimal im Jahr überweise ich von dort als Vorauszahlung an die Steuerverwaltung.

Warum nicht alles direkt? So bleibt ein Puffer, falls die definitive Rechnung höher ausfällt als die provisorische. Und viele Kantone vergüten Vorauszahlungen mit einem Vergütungszins, der je nach Jahr mit einem Sparkonto mithalten kann. Der Satz ist allerdings von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich und manchmal null, deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die Website der eigenen Steuerverwaltung.

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